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WOODSTOCK-FLAIR IM GÄUBODEN


VON "JAZZ AN DER DONAU" ÜBER "BLUETONE" ZU "RIVERTONE":
EIN BLICK IN DIE FESTIVAL-GESCHICHTE

Das schönste Festival seit Woodstock: So hat der Manager eines US-Künstlers „Jazz an der Donau“ einmal bezeichnet. Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie sich das einst jazzige Festival zum poppigen „Bluetone“ entwickelte – und dass tatsächlich Woodstock-Stars in Straubing rockten.

Im Januar 2002 gaben die Jazz- und Musikfreunde Vilshofen um Vorsitzenden Heinz Huber und seinen Sohn Ralph den Ortswechsel des Festivals „Jazz an der Donau“ nach Straubing bekannt. Das sorgte für „beträchtliches Aufsehen und Erstaunen“, erinnert sich der damalige Straubinger Oberbürgermeister Reinhold Perlak. 15 Jahre lang hatte sich das Festival zuvor in Vilshofen etabliert.
Umso mehr freut sich das Stadtoberhaupt, im Juli 2002 Gastgeber für Weltstars wie Nigel Kennedy, Les McCann und Band, Chaka Khan, The Temptations und Chico Freeman zu sein. Der Manager des US-amerikanischen Jazz-Pianisten Les McCann bezeichnet „Jazz an der Donau“ als das „schönste Festival seit Woodstock“.



5 000 Besucher genossen 2003 „Jazz an der Donau“ im Festivalzelt Am Hagen: „Umjubelte Grammy-Preisträger, Oscar-Gewinner und x-fache Plattenmillionäre“ geben sich die Ehre. Der internationale Superstar Herbie Hancock bummelte noch vor seinem Auftritt durch Straubing und kaufte sich in einer Buchhandlung vier Klassik-CDs. George Benson, Altmeister der Blues- und Jazzgitarre, begeistert mit Hits wie „Nothing’s Gonna Change My Love For You“ und die Funkformation „Earth, Wind & Fire – the Experience“ bringt das Publikum zum Grooven.

Neben Rebekka Bakken tritt 2004 auch B. B. King auf, einer der einflussreichsten Gitarristen des Rock und Blues seit den 50er-Jahren: „Stimmgewaltig und mit seinem herrlich dreckig-bluesigem Spiel“ auf der Gitarre, quittiert ein Kritiker. Trompeter Till Brönner präsentiert sein Album „That Summer“ mit musikalischer Tiefe. Die „Söhne Mannheims“ setzen sich mit Rap und Pop vom gewohnten Jazz-Programm ab.

Diana Ross hingegen strapaziert vor dem Festival 2005 die Nerven der Festival-Veranstalter mit Sonderwünschen und Diven-Gehabe – wie eine Limousine, in der die Sängerin liegend transportiert werden kann, und dem Wunsch, ihr nicht in die Augen zu schauen. Bei „I Will Survive“ – in großer Robe – sind aber viele Strapazen vergessen. Weltstar Al Jarreau bietet die gesamte Bandbreite von röhrendem Soul bis innigen Balladen und Chartstürmer Mousse T. sagt: „Wir sind stolz, bei diesem tollen Festival dabei sein zu dürfen.“

Der kolumbianische Superstar Juanes rockt 2006 mit „La Camisa Negra“ das Festivalzelt Am Hagen, Klaus Doldinger und die Band „Passport“ spielen rockige Grooves, gepaart mit jazzigen Tönen, und Nils Landgren bringt sein „Funky ABBA“-Programm auf die Bühne.

Seal ist definitiv der Superstar des „Jazz an der Donau“-Festivals 2007.
Viele Fans interessieren sich vor allem für Seals damalige Frau, Topmodel Heidi Klum. „Kommt die Heidi auch?“, ist die Frage, die den Veranstaltern am meisten gestellt wird. „Guten, Abend Straubing! Wie geht es euch?“, fragt Seal, der alleine angereist ist, schließlich das Publikum im Festivalzelt.
Jazz-Fans freuen sich auf die niederländische Saxophonistin Candy Dulfer, Dee Dee Bridgewater und Band, den amerikanischen Sänger und Saxophonisten Curtis Stigers. Vor 2000 Fans spielen Roger Cicero und Band groovigen Big-Band-Sound.

„When A Man Loves A Woman“ ist der Welthit von Percy Sledge. Gemeinsam mit seiner New Aces Band geht er auf Europatour und spielt 2008 bei „Jazz an der Donau“ in Straubing. Soul-Schwergewicht Solomon Burke liefert ein „unvergessliches Klangerlebnis“ ab, genauso wie Latino-Star Sergio Mendes. Die deutsch-irische Rockband Reamonn gibt als Zugabe ihren Hit „Supergirl“ und Claudia Koreck spielt Mundart-Rock.

Ausnahmezustand im Jahr 2009: Latin- und Woodstock-Legende Carlos Santana kommt zu „Jazz an der Donau“.
4 500 Besucher erleben zweieinhalb Stunden eine Weltklasse-Show mit Hits wie „Oye Como Va“ und „Corazon Espinado“. Jazzmusiker Klaus Doldinger teilt sich die Bühne mit Popstar Sasha, Till Brönner bietet ein Bossa-Nova-Programm und Shaggy – bekannt als „Mr. Boombastic“ – bringt Reggae-Feeling in den Gäuboden.

Das Festival-Fieber bricht 2010 mit dem Orquesta Buena Vista Social Club und Sängerin Omara Portuondo, Bobby McFerrin und Tower of Power aus. Auch die Chartstürmer „Ich und Ich“ geben bei „Jazz an der Donau“ ein Gastspiel.

„Hold The Line“ und „Africa“: Die beiden Welthits sind zu hören, als die Band Toto 2011 in Straubing gastiert. Das Festival wird 2011 seinem Motto, „Celebrate Music“, wieder einmal gerecht. Neben Toto aus Kalifornien treten Sergio Mendes, Al Jarreau, Bill Evans, Randy Brecker, La Brass Banda und viele weitere Interpreten vor insgesamt 11 000 Besuchern auf.

2012 wird bekannt: Aus „Jazz an der Donau“ wird „Bluetone – das Festival an der Donau“. Grund dafür ist die enorme musikalische Bandbreite, die das Festival inzwischen angenommen hat und die weit über Jazz hinausreicht.
Incognito, Trombone Shorty, Soul Rebels, Mario Biondi, The BossHoss, Zaz und alte Bekannte wie Klaus Doldinger treten auf. Passend zum neuen Namen und zur poppigen Ausrichtung kommt der belgische Sänger Milow nach Straubing.

Fulminant und barfuß legen La Brass Banda 2013 bei „Bluetone“ los.
Unheilig liefert einen durchgestylten Auftritt, Roland Bless verliebt sich in das Straubinger Publikum und George Benson spielt geschmeidig seinen Blues. Höhepunkt ist Joe Cocker, der 1969 beim legendären Woodstock-Festival auftrat. „With A Little Help From My Friends“ und „Summer In The City“ bringen das Zelt zum Beben.

2014 eröffnet Cro, der Künstler mit der Pandamaske, mit Rap-Musik das Festival. Am Jazz-Samstag treten die Nils Lindgren Funk Unit und Nigel Kennedy auf. Mit dabei sind außerdem MarieMarie, die mit Harfe Folktronic-Pop spielt, und Chris de Burgh. Bei „Lady in Red“ tanzen, klatschen und singen die Zuhörer im Zelt.

Für 2015 kündigen sich heiße Acts im neuen Zelt in Palast-Optik an, darunter ZZ Top, Lionel Richie, Gregory Porter und Buena Vista Social Club. Einen besonderen Moment erleben Straubinger Schüler: Sie singen gemeinsam mit Lionel Richie seinen Welthit „We Are The World“. Auch Revolverheld, Adel Tawil und Andreas Bourani treten auf.

Deutschsprachige Musiker prägen das Festival 2016: Die Sportfreunde Stiller, Seiler und Speer, Haindling, Schandmaul und Unheilig treten auf. Eröffnet wird es vom damaligen Finanzminister Markus Söder. Anastacia, die Königin des Soul, gastiert ebenso wie Star-DJ Parov Stelar mit Electro Swing.

Sarah Connor überzeugt 2017 mit ihrem ersten deutschen Album „Muttersprache“ im Palast-Zelt Am Hagen. Viele weitere deutsche Künstler kommen zu „Bluetone“: Söhne Mannheims, Philipp Poisel, Max Giesinger und Christina Stürmer. Rund 15 000 Besucher zählen die Veranstalter. Es ist das letzte „Bluetone“-Festival in Straubing unter der Leitung von Heinz und Ralph Huber.

2018:

Das neue Jazzfestival in Straubing heißt jetzt „Rivertone“.
Prof. Dr. Martin Balle, Verleger der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung und der Münchner Abenzeitung, möchte die Stadt dadurch weiterhin mit einem Musik-Festival bereichern. Das Abenteuer „Rivertone“-Jazzfestival beginnt und bringt wieder Woodstock-Flair in den Gäuboden.

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